Im QIAbase-Programm entscheidet die saubere Trennung von aktiv genutzten SAP-Daten und reguliertem Altbestand früh darüber, wie beherrschbar Validierung, Testaufwand und Go-live in S/4 werden.
Bei QIAGEN läuft mit dem QIAbase-Programm eine breit angelegte digitale Transformation, die Programmsteuerung und operative Umsetzung eng zusammenführt. In einem globalen Life-Sciences-Umfeld wird damit die Frage zentral, welche Qualitäts-, Produktions- und Belegdaten im künftigen S/4-Kern wirklich aktiv benötigt werden und welche strukturiert als Altlast geführt werden sollten.
In Life Sciences wachsen Chargeninformationen, Prüfprotokolle, Abweichungen und Freigabedokumente über Jahre stark an. Für S/4 lohnt die klare Abgrenzung, welche GMP-relevanten Datensätze aktiv im Prozess bleiben und welche revisionssicher ausgelagert werden können.
Breite Portfolios aus Kits, Reagenzien, Verbrauchsmaterialien und länderspezifischen Varianten erzeugen umfangreiche Materialstämme, Stücklisten und Klassifizierungen. Häufig liegt hier ein großer Hebel, wenn inaktive Artikel, historische Ausprägungen und veraltete Zuordnungen vor der Migration bereinigt werden.
Über Jahre aufgebaute Vertriebs-, Retouren-, Reklamations- und Servicebelege belasten Volumen und Testumfang in SAP. Besonders relevant sind hier langlaufende Qualitätsfälle, Nachweisdokumente und regionale Belegbestände mit Aufbewahrungsbezug.