Bei BSH entscheidet die Bereinigung von Produkt-, Service- und Belegdaten darüber, ob der S/4-Roll-in über Marken, Werke und Funktionen hinweg beherrschbar bleibt.
Bei BSH laufen AI-Transformation und S/4HANA-Roll-in bereits mit bereichsübergreifenden Abhängigkeiten. In dieser Konstellation wird die Frage zentral, welche Stamm-, Bewegungs- und Dokumentdaten aus Entwicklung, Fertigung, Supply Chain und After-Sales im Zielsystem wirklich weitergeführt werden sollen.
Bei Hausgeräten treiben Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne und Merkmalsausprägungen die Komplexität im S/4-Template. Besonders bei Marken-, Modell- und Ländervarianten lohnt der Blick auf veraltete Materialien, Auslaufserien und redundante Produktattribute.
Im After-Sales entstehen große Bestände aus Serviceaufträgen, Reparaturhistorien, Garantiebelegen, Ersatzteilreferenzen und technischen Gerätedokumenten. Für den Roll-in sollte sauber getrennt werden, was operativ im Zugriff bleiben muss und was revisionssicher außerhalb von S/4 geführt werden kann.
Fertigung und Logistik erzeugen dauerhaft Einkaufsbelege, Lieferavise, Wareneingänge, Produktionsrückmeldungen, Chargeninformationen und Qualitätsdokumente. Gerade bei langjährig gewachsenen Werkstrukturen reduziert eine frühe Aussteuerung historischer Belege den Migrationsumfang spürbar.