Bei MISUMI Europa entscheidet die Qualität von Material-, Varianten- und Auftragsdaten darüber, ob ein S/4-Programm die Vertriebs- und Fulfillment-Prozesse beschleunigt oder Altlasten in neuer Form fortschreibt.
Bei MISUMI Europa laufen Digital-Transformation- und Implementierungsprojekte erkennbar mit Anspruch auf einen sauber gesteuerten Go-live über Prozess- und Systemgrenzen hinweg. In dieser Phase wird die Datenfrage schnell operativ, weil gerade im technischen Komponentenvertrieb gewachsene Materialstämme, Kataloglogiken und Belegketten den späteren Aufwand in S/4 maßgeblich prägen.
Im technischen Komponentenvertrieb wachsen Materialstämme oft über Artikelvarianten, technische Merkmale und länderspezifische Ausprägungen. Für S/4 lohnt der Blick auf Dubletten, inaktive Materialien, Klassifizierungen sowie alte Katalog- und Attributstrukturen.
Über Jahre entstehen umfangreiche Angebots-, Auftrags-, Liefer- und Rechnungsbelege mit enger Verbindung zu Kundenkonditionen und Servicefällen. Relevant sind vor allem historische Belegketten, offene Positionen, Preisfindungsdaten und wenig genutzte Belegarten.
Bei beschafften Industriek Komponenten sammeln sich Datenblätter, Konformitätsnachweise, Zertifikate und Korrespondenz je Artikel und Lieferant. Diese Dokumentklassen sollten vor der Migration nach Relevanz, Aufbewahrung und Anbindung an Material- oder Einkaufsstammdaten getrennt werden.