Bei TKMS entscheidet die Trennung zwischen laufend benötigten ERP-Daten und langlaufenden Konstruktions-, Nachweis- und Serviceakten direkt über Komplexität und Stabilität Ihres S/4-Programms.
Bei TKMS läuft die Migration von SAP ECC nach S/4HANA bereits mit klarer Verantwortung für Architektur, Datenmigration, Custom Code und Cut-over. Die enge Verzahnung von SAP, Siemens Teamcenter sowie Infrastruktur-, Security- und Fachbereichen zeigt ein Programm, in dem Datenobjekte und Systemgrenzen früh sauber definiert werden müssen.
Im Schiffbau entstehen über Jahre umfangreiche Materialstämme, Stücklisten, Änderungsstände und dokumentennahe Verknüpfungen zu Teamcenter. Für S/4 lohnt die saubere Abgrenzung zwischen aktiv benötigten Produktdaten und historisch vorzuhaltenden Entwicklungsständen.
Werftprojekte erzeugen große Mengen an Kundenaufträgen, PSP-Elementen, Bestellungen, Fertigungsbelegen sowie projektbezogenen Dokumenten. Gerade bei langen Bauzeiten sollten abgeschlossene Projektakten und ihre Belegketten getrennt vom operativen Kern betrachtet werden.
Im Marine- und Defense-Umfeld binden Abnahmeprotokolle, Qualitätsnachweise, Konfigurationsdokumente und Instandhaltungsakten viel Datenmasse an SAP-Prozesse. Diese Unterlagen müssen verfügbar bleiben, gehören aber oft nicht vollständig in den produktiven S/4-Footprint.