ARCHIVOX · POTENZIAL-EINSCHÄTZUNG

S/4-Datenaltlast-Check

VORBEREITET FÜR WILHELM BRANDENBURG - EIN UNTERNEHMEN DER REWE GROUP · STAND 2026-07-11 · LESEZEIT 2 MIN · MODELLRECHNUNG, ANNAHMEN IM FUSSTEIL

In der Greenfield-Transformation der Fleisch- und Wurstwerke entscheidet bei Wilhelm Brandenburg die klare Trennung von transaktionsnahen SAP-Daten und aufbewahrungspflichtigen Qualitäts- und Chargenunterlagen über Tempo und Komplexität des S/4-Programms.

Bei Wilhelm Brandenburg wird die SAP-Analytics-Landschaft mit SAC, Datasphere und angebundenen S/4-, ECC- und Non-SAP-Quellen für eine mehrjährige Greenfield-Transformation neu aufgesetzt. Das spricht für ein Programm, in dem Reporting, Integration und Datenmodellierung bereits strukturiert gedacht werden und die Frage nach Altdaten, Belegvolumen und angebundenen Altquellen jetzt operativ relevant wird.

Einsparpotenzial über 3 Jahre
70.000 € bis 505.000 €
HANA-Sizing, Infrastruktur und Betrieb, wenn Altbestand vor der Migration archiviert wird
1,2 TB bis 4,8 TBtypischerweise archivierbarer Datenbestand
20 bis 40 %weniger Belegvolumen im Migrationsscope
Typischer ECC-Datenbestand · 2.000 bis 10.000 Mitarbeitende
aktiv genutzt
40 bis 60 % archivierbar
ECC-Datenbank 3 TB bis 8 TB angenommen. Ihre realen Werte liefert eine DB02-Auswertung in unter einer Stunde.

Wo das Potenzial konkret liegt

HEBEL 01
Chargen- und QS-Unterlagen trennen

In der Fleischverarbeitung binden Chargenbezüge, Prüflose, QM-Meldungen und Freigabedokumente viel Historie an operative Belege. Wenn diese Unterlagen sauber aus dem S/4-Kern herausgelöst werden, bleibt die Rückverfolgbarkeit erhalten und die operative Datenbasis wird beherrschbarer.

HEBEL 02
Produktions- und Rezepturhistorie bereinigen

Stücklisten, Arbeitspläne, Rezepturstände, Fertigungsaufträge und Wareneinsatzhistorien wachsen über Jahre stark an. Für S/4 lohnt sich die Abgrenzung zwischen aktiv benötigten Produktionsdaten und historischer Dokumentation mit Referenzcharakter.

HEBEL 03
Liefer- und Handelsbelege auslagern

Im Verbund mit der REWE-Welt entstehen umfangreiche Lieferavis, Lieferscheine, Fakturabelege, Retoureninformationen und EDI-nahe Dokumente. Diese Belegklassen sind oft aufbewahrungspflichtig, werden im Tagesgeschäft aber nur punktuell benötigt und eignen sich daher für eine gezielte Entlastung.

In zwei Wochen intern prüfbar

  1. Größte Tabellen und Wachstum in DB02 je Anwendung auswerten.
  2. Belegvolumen je Modul in SE16H für MM, SD, PP und QM prüfen.
  3. Altsysteme, Schnittstellen und Archivobjekte in einem Inventar zusammenführen.
MODELLRECHNUNG · Einordnung innerhalb der REWE-Fleischwerke (2.000 bis 10.000 Mitarbeitende) · HANA-GESAMTKOSTEN 20.000 € BIS 35.000 € PRO TB/JAHR INKL. BETRIEB UND AUSFALLSICHERHEIT · ARCHIVIERBARER ANTEIL 40 BIS 60 % DES ALTBESTANDS · ERSETZT KEINE ANALYSE IHRER KONKRETEN SYSTEMLANDSCHAFT · ARCHIVOX REFERENZIMPLEMENTIERUNG, CASE STUDY