In der Greenfield-Transformation der Fleisch- und Wurstwerke entscheidet bei Wilhelm Brandenburg die klare Trennung von transaktionsnahen SAP-Daten und aufbewahrungspflichtigen Qualitäts- und Chargenunterlagen über Tempo und Komplexität des S/4-Programms.
Bei Wilhelm Brandenburg wird die SAP-Analytics-Landschaft mit SAC, Datasphere und angebundenen S/4-, ECC- und Non-SAP-Quellen für eine mehrjährige Greenfield-Transformation neu aufgesetzt. Das spricht für ein Programm, in dem Reporting, Integration und Datenmodellierung bereits strukturiert gedacht werden und die Frage nach Altdaten, Belegvolumen und angebundenen Altquellen jetzt operativ relevant wird.
In der Fleischverarbeitung binden Chargenbezüge, Prüflose, QM-Meldungen und Freigabedokumente viel Historie an operative Belege. Wenn diese Unterlagen sauber aus dem S/4-Kern herausgelöst werden, bleibt die Rückverfolgbarkeit erhalten und die operative Datenbasis wird beherrschbarer.
Stücklisten, Arbeitspläne, Rezepturstände, Fertigungsaufträge und Wareneinsatzhistorien wachsen über Jahre stark an. Für S/4 lohnt sich die Abgrenzung zwischen aktiv benötigten Produktionsdaten und historischer Dokumentation mit Referenzcharakter.
Im Verbund mit der REWE-Welt entstehen umfangreiche Lieferavis, Lieferscheine, Fakturabelege, Retoureninformationen und EDI-nahe Dokumente. Diese Belegklassen sind oft aufbewahrungspflichtig, werden im Tagesgeschäft aber nur punktuell benötigt und eignen sich daher für eine gezielte Entlastung.