Bei ZEISS entscheidet die Bereinigung von Material-, Seriennummern- und Servicedaten darüber, ob Ihr S/4-Programm die globale Supply Chain vereinfacht oder gewachsene Komplexität nur in ein neues System verlagert.
Bei ZEISS läuft die globale Supply-Chain-Transformation bereits so, dass operative, taktische und strategische Abläufe zusammengezogen und über Länder und Werke hinweg abgestimmt werden. In dieser Phase wird die Datenfrage im SAP-Kern besonders relevant, weil Materialstämme, Varianten, Belege und angebundene Dokumente die spätere Standardisierung direkt prägen.
Im Optik- und Industrietechnik-Umfeld wachsen Materialstämme schnell über Varianten, Ausprägungen und länderspezifische Sichten. Ein sauberer Schnitt bei Materialnummern, Stücklisten, Arbeitsplänen und Änderungsständen reduziert Ballast für Planung, Beschaffung und Fertigung.
Für installierte Geräte und Systeme entstehen über Jahre Seriennummern-Historien, Serviceaufträge, Meldungen und Kalibrier- oder Wartungsdokumente. Vor dem S/4-Umstieg lohnt sich die Trennung zwischen aktiv benötigter Servicehistorie und revisionsrelevanten Altakten.
Prüflose, QM-Meldungen, Prüfpläne sowie Abnahme-, Mess- und Konformitätsdokumente binden in regulierten Lieferketten viel Datenvolumen. Wenn diese Klassen vorab strukturiert werden, bleibt die Rückverfolgbarkeit erhalten und das Zielsystem wird deutlich schlanker.