Mit der Einführung eines neuen ERP-Systems entscheidet sich bei RENZ jetzt, welche Fertigungs- und Servicehistorien wirklich ins Zielsystem gehören und welche Datenaltlasten künftige Abläufe ausbremsen würden.
Bei RENZ läuft die Einführung eines neuen ERP-Systems bereits so konkret, dass Projektmanagement, Übergabe in den Regelbetrieb und die spätere Anwenderbetreuung parallel vorbereitet werden. In dieser Phase wird die Datenfrage operativ relevant, weil Fertigungs-, Auftrags- und Servicedaten aus gewachsenen Beständen früh sauber abgegrenzt werden müssen.
In der Fertigung sammeln sich über Jahre Angebots-, Auftrags-, Liefer- und Rechnungsbelege an. Für den S/4- oder ERP-Zielschnitt lohnt die Trennung zwischen aktiv benötigter Historie und reiner Nachweisablage.
Gewachsene Materialstämme, Varianten, Stücklisten und Arbeitspläne treiben Komplexität im Zielsystem. Besonders relevant sind veraltete Ausprägungen, Dubletten und nicht mehr genutzte Fertigungsstände.
Zu Produkten im Feld entstehen Montageunterlagen, Reklamationsvorgänge, Prüfprotokolle und Serviceakten. Diese Dokumentklassen werden häufig weiter benötigt, müssen aber nicht vollständig im ERP-Kern verbleiben.