ARCHIVOX · POTENZIAL-EINSCHÄTZUNG

S/4-Datenaltlast-Check

VORBEREITET FÜR MITSUBISHI CHEMICAL GROUP · STAND 2026-07-14 · LESEZEIT 2 MIN · MODELLRECHNUNG, ANNAHMEN IM FUSSTEIL

Bei Mitsubishi Chemical Group entscheidet die Bereinigung von Stamm-, Chargen- und Qualitätsdaten jetzt darüber, ob Ihr S/4-Programm mit beherrschbarer Komplexität live geht.

Bei Mitsubishi Chemical Group läuft die S/4HANA-Einführung bereits so konkret, dass Migration, Qualitätssicherung und Harmonisierung von SAP-Stammdaten eng mit den Fachbereichen und externen Partnern verzahnt sind. Dass dabei Materialstämme, Arbeitspläne, Arbeitsplätze sowie Kunden-, Lieferanten- und Business-Partner-Daten im Fokus stehen, spricht für eine Transformationsphase, in der Datenaltlasten früh über Tempo und Stabilität des Go-Lives entscheiden.

Einsparpotenzial über 3 Jahre
190.000 € bis 1.260.000 €
HANA-Sizing, Infrastruktur und Betrieb, wenn Altbestand vor der Migration archiviert wird
3,2 TB bis 12 TBtypischerweise archivierbarer Datenbestand
20 bis 40 %weniger Belegvolumen im Migrationsscope
Typischer ECC-Datenbestand · über 10.000 Mitarbeitende
aktiv genutzt
40 bis 60 % archivierbar
ECC-Datenbank 8 TB bis 20 TB angenommen. Ihre realen Werte liefert eine DB02-Auswertung in unter einer Stunde.

Wo das Potenzial konkret liegt

HEBEL 01
Chargen- und Qualitätsdaten trennen

In der Chemie wachsen Chargenhistorien, Prüflose, Analysezertifikate und QK-Dokumentation schnell in operative SAP-Objekte hinein. Für S/4 lohnt die klare Trennung zwischen produktionsrelevanter Historie und aufbewahrungspflichtigen Altbeständen.

HEBEL 02
Rezeptur- und Stammdaten bereinigen

Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne, Arbeitsplätze und Rezepturvarianten tragen in Chemieumgebungen oft lange Änderungsverläufe und Dubletten. Eine saubere Reduktion verhindert, dass veraltete Spezifikationen und inaktive Varianten in das neue S/4-Modell mitwandern.

HEBEL 03
Gefahrstoff- und Produktdokumente auslagern

Sicherheitsdatenblätter, Spezifikationen, Freigabedokumente und kundenbezogene Produktnachweise müssen verfügbar bleiben, belasten aber das operative System. Wenn diese Bestände gezielt aus SAP entkoppelt werden, bleibt der Zugriff erhalten und die S/4-Datenbasis wird schlanker.

In zwei Wochen intern prüfbar

  1. Größte Tabellen und Wachstum in DB02 für MM, PP, QM auswerten
  2. Belegvolumen und Stammdatendubletten je Modul in SE16H prüfen
  3. Altsysteme, Archivbestände und angebundene Dokumentquellen je Werk inventarisieren
MODELLRECHNUNG · Einordnung auf Basis der globalen Konzerngröße (über 10.000 Mitarbeitende) · HANA-GESAMTKOSTEN 20.000 € BIS 35.000 € PRO TB/JAHR INKL. BETRIEB UND AUSFALLSICHERHEIT · ARCHIVIERBARER ANTEIL 40 BIS 60 % DES ALTBESTANDS · ERSETZT KEINE ANALYSE IHRER KONKRETEN SYSTEMLANDSCHAFT · ARCHIVOX REFERENZIMPLEMENTIERUNG, CASE STUDY