Bei Mondi Schwarzenberg entscheidet die frühe Trennung von buchhaltungsnahen Altdaten und produktionsrelevanten Belegen darüber, ob die S/4-Einführung schlank bleibt oder historisch gewachsene Datenlast mitschleppt.
Bei Mondi Schwarzenberg läuft die Weiterentwicklung des Rechnungswesens bereits mit klarem Blick auf die künftige Einführung von SAP S/4HANA. Parallel zur Digitalisierung der Buchhaltungsprozesse lohnt sich jetzt der saubere Schnitt zwischen aufbewahrungspflichtigen Finanzbelegen, laufend benötigten Produktionsinformationen und Altbeständen aus gewachsenen Systemen.
Im Finanzbereich entstehen über Jahre große Bestände aus FI-Belegen, Debitoren- und Kreditorenposten, Anlagenbuchhaltung und buchungsnahen Anhängen. Für die S/4-Umstellung ist relevant, welche Belegjahrgänge operativ noch benötigt werden und welche Bestände nur für Aufbewahrung und Prüfzwecke vorgehalten werden müssen.
In Papier- und Verpackungsprozessen wachsen Kundenaufträge, Lieferscheine, Rechnungsbezüge, Versanddaten sowie kundenspezifische Spezifikationen und Freigaben schnell an. Diese Dokumentklassen belasten Folgeprozesse, wenn sie ohne fachliche Trennung vollständig in den neuen Kern übernommen werden.
Für Papier- und Verpackungswerke sind Prüfprotokolle, Rollen- und Chargenbezüge, Materialstammdaten, Stücklisten und Produktionsrückmeldungen besonders relevant. Hier lohnt die Unterscheidung zwischen Daten für laufende Planung, Reklamationsbearbeitung und Rückverfolgbarkeit sowie rein historischen Beständen.