Bei Susonity entscheidet die Qualität von Lager-, Chargen- und Stammdaten darüber, ob das S/4HANA-Programm mit EWM und 3PL-Anbindung im Go-Live stabil läuft.
Bei Susonity läuft die Einführung von SAP S/4HANA bereits tief in die logistischen Kernprozesse hinein, mit Fokus auf Lagerabläufe im Eigenlager und mit 3PL-Partnern. Parallel werden Soll-Prozesse, Berechtigungen, Datenaustauschformate und die Migration der Stammdaten so konkretisiert, dass sich jetzt klären lässt, welche Datenbestände in S/4 wirklich operativ benötigt werden.
In der chemischen Produktion wachsen Chargenstammsätze, Prüflose, Analysezertifikate und QM-Merkmale über Jahre stark an. Für S/4 lohnt die Trennung zwischen aktiv benötigter Chargenhistorie und reinem Nachweisbestand aus abgeschlossenen Produktionen.
Materialstämme, Stücklisten, Arbeitspläne, Spezifikationen und Rezepturunterlagen enthalten häufig überholte Varianten und Dubletten. Eine saubere Produktsicht reduziert Fehler in Folgeprozessen von Planung, Produktion und Freigabe.
Mit EWM, Eigenlager und externen Dienstleistern entstehen viele Transfer-, Liefer-, Handling- und Bestandsdokumente sowie IDoc-, EDI- und API-Protokolle. Vor dem S/4-Umstieg sollte klar sein, welche Belegarten operativ, revisionsseitig oder nur historisch relevant sind.